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3 Fragen an....

25.07.2015, 11:03 Uhr
 
3 Fragen an...Sascha Brey
1. Sie sind Gemeindevertreter und Mitglied des Ortsbeirates in Oberdorfelden. Was macht ein Ortsbeirat überhaupt?

Der Ortsbeirat steht als Ansprechpartner überparteilich für Probleme aber auch Anregungen der Bürgerinnen und Bürger des Ortes (Oberdorfelden) zur Verfügung. Der Ortsbeirat hat eine wichtige Funktion. Ich sehe die Arbeit des Ortsbeirates wie einen Klassensprecher in der Schule. Er sollte die Probleme und Anregungen der Bürger mit zu den Gesprächen der gemeindlichen Gremien nehmen und diese vortragen sowie auch Anträge stellen. Der Ortsbeirat hat seinen Stellenwert und sollte auch von den Bürgerinnen und Bürgern mehr genutzt werden. Die großen Entscheidungen trifft zwar die Gemeindevertretung, der Ortsbeirat kann in seiner Funktion aber Einfluss auf die Gremien ausüben.
2. Was waren Themen, mit denen sich in der letzten Zeit der Ortsbeirat Oberdorfelden beschäftigt hat und was werden Sie in der nächsten Zeit anpacken?
In den letzten vier Jahren habe ich mich für die Errichtung eines Stegs über die Nidder nach Kilianstädten eingesetzt. Leider ist die Kostenschätzung ausgeufert, insbesondere da eine Beschrankung des Bahnübergangs an der Thylmann Mühle einkalkuliert wurde. Dies war nicht in meinem Sinne und ich werde an diesem Thema dran bleiben, denn unser Oberdorfelden muss eine Verbindung zu den Einkaufsmärkten nach Kilianstädten haben. Des Weiteren haben wir uns Gedanken nach der Schließung des damaligen Plus Marktes bezüglich einer Möglichkeit für unsere nicht mobilen Bürgerinnen und Bürger zum Einkaufen von Lebensmittel gemacht. Für Oberdorfelden ist es ein großes Glück, dass Familie Müller in der Nidderauer Straße Ihr „kleines Kaufhäusi“ eröffnet hat, hierfür meinen großen Dank.

Der Lärmschutz in der Dittesdorfer Straße sowie der Odenwaldstraße war und ist noch immer ein großes Thema, bei dem sich auch der Landtagsabgeordnete Hugo Klein für die Anwohner einsetzte. Es wurden zudem Versuche unternommen, alle betroffenen Bürger an einen runden Tisch zu bekommen. Leider konnte die Lärmproblematik bis heute nicht gelöst werden.
Für die nächste Wahlperiode steht uns ein großes Ereignis vor der Tür. 2018 feiern wir und Niederdorfelden unser 1250-jähriges Jubiläum. Dies wird bestimmt eine schöne Herausforderung für unser Oberdorfelden. 

3. Welche Probleme hätten Sie gerne zeitnah für Oberdorfelden gelöst?
Wie gesagt: Der Steg über die Nidder und der Lärmschutz entlang der Umgehungsstraße sind Punkte, die ganz oben auf unserer Agenda stehen. Die Spielplätze sind auch ein Thema. Wir wollen eine familienfreundliche Gemeinde sein - da sollten die Spielplätze auch entsprechend gestaltet sein. Was ich aber auch noch zeitnah angehen möchte, sind unsere Friedhöfe und die Trauerhalle auf dem neuen Friedhof. Denn dies sind Orte, um zu Trauern. Die Friedhöfe müssen sich dafür in einem angemessenen Zustand befinden.

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